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Firmengeschichte1919 - 1946 - Hermann Pawlik - Elektrotechnische Fabrik HeliogenHermann Pawlik - Elektrotechnische Fabrik "Heliogen", Bad Blankenburg, Thür. Wald.Mai 1919 Firmengründung in Königsee/Thüringen als Großhandel für Schwachstrom-Kleinteile. 1921 Übersiedlung der Firma nach Bad Blankenburg; Produktion elektrotechnischer Artikel. 1924 Herstellung von Rundfunk- Zubehörteilen, ab 1926 auch Detektor-Empfänger und Zubehör. 1929 Errichtung des heutigen Hauptgebäudes und Ansiedlung der Firma auf dem jetzigen Werksgelände; Produktion von Schwach- und Starkstromteilen sowie Blitzschutzautomaten und anderes Zubehör für den Antennenbau. 1939 bis 1945 "Heliogen" - Rüstungsbetrieb. Herstellung von Nachrichtengeräten, Trockengleichrichtern und Starkstromrelais für die Deutsche Wehrmacht. Juni 1945 Privatbetrieb "Heliogen" in Treuhandverwaltung. Enteignung des Besitzers als Rüstungslieferant und Übernahme der Firma durch einen Treuhänder der Stadtverwaltung; Fertigung von dringend benötigten Bedarfsartikeln für die Bevölkerung wie Kohlenschaufeln, Feuerhaken, Küchenherde vor Wiederaufnahme der eigentlichen Produktion. noch 1945 Wiederaufnahme der Fertigung von Gleichrichtern, Relais und Rundfunk-Zubehör.
Danach SAG. 1946 - 1949 - SAG (Bad Blankenburg)1946: Die Firma als Teil einer sowjetischen Aktiengesellschaft (SAG). Übergabe der Firma an den sowjetischen Konzern "Isolator" als Teil der deutschen Reparationsleistung. Neuaufnahme der Erzeugnislinie Telefonhandapparate und Fernsprechzubehör.1948 erste Erweiterung des Betriebsgeländes und Erhöhung der Beschäftigungszahl auf 470. Während der SAG-Zeit wurden vorwiegend Aufträge für Reparationslieferungen durchgeführt. Danach VEB Fernmeldewerk Bad Blankenburg. 1950 - 1961 - VEB Fernmeldewerk Bad Blankenburg20. Juni 1950: Rückkauf des Werkes durch die damalige DDR und Gründung des Volkseigenen Betriebes "RFT - VEB Fernmeldewerk Bad Blankenburg/Thür.Wald".1953 Aufnahme der UKW- Radio- Antennenfertigung. 1955 Aufnahme der Fernseh- Antennenfertigung. 1958 Fertigung der ersten Antennenverstärker; Aufbau einer Autoantennenfertigung.
Ab Juli 1961 VEB Antennenwerke Bad Blankenburg. 1961 - 1990 - VEB Antennenwerke Bad Blankenburg /Thür.Juli 1961 VEB Antennenwerke Bad Blankenburg. Verleihung der neuen Firmenbezeichnung "VEB Antennenwerke Bad Blankenburg" anläßlich der Herstellung der Millionsten Antenne. 1962 Beginn der Herstellung von UKW- Tunern und Drucktastenschaltern; Erweiterung des Betriebsgeländes von 14.700 m² auf 72.000 m ²; Umsatzvolumen 24 Millionen Mark der DDR.1970 Eingliederung des VEB Antennenwerke Bad Blankenburg in das Kombinat Stern-Radio Berlin; Aufnahme der UHF-Antennenfertigung; Aufnahme weiterer Antennenprogramme und Antennen- Zubehörteile. 1971 Jahresumsatz: 105 Millionen Mark der DDR; Personalbestand: 1.066 Beschäftigte. 1976 Neuaufbau einer elektronischen Gerätefertigung und Produktion des eigenentwickelten Radio- Kassetten- Rekorders "Anett". 1979 Fertigungsaufnahme eines modularen Verstärkersystems für Fernseh- und Rundfunkaufbereitung; Auflösung des Kombinat Rundfunk und Fernsehen mit Sitz in Staßfurt. 1984 Fertigung des Heim- Rundfunkempfängers "Bermuda" und "Saturn". 1986 Aufnahme der Produktion eines DDR- Autoradios vom VEB Elektrotechnik Eisenach. 1988 Aufbau eines neuen Produktionsgebäudes und Fertigung von Lizenz-Autoradios der Firma Blaupunkt.
Das Logo der Antennenwerke Bad Blankenburg ähnelt zwar sehr dem der Funkwerkstätten Bernburg, sollte aber nicht verwechselt werden! 1990 Umwandlung des bisherigen volkseignen Betriebes in eine GmbH im Aufbau unter dem Namen: Blankenburg Communication Autoradio & Antennentechnik GmbH i.A. Bad Blankenburg (BLANKOM). Quelle: www.radiomuseum.org
Meine Geräte dieser Firma: Zurück zur Übersicht • SeitenanfangJürgen Tiedmann, Juergen Tiedmann
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