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Firmengeschichte1866 - 1919 - Ehrich & Graetz OHG1899 nimmt die Firma die Produktion im neu erstellten Gebäudekomplex an der Elsenstrasse in Berlin-Treptow auf. Die Belegschaft beträgt 1000 Personen und "Graetzor" ist der Markenname.Danach KG Ehrich & Graetz. 1919 - 1927 - KG Ehrich & Graetz1927 Fusion mit der Ehrich & Graetz AG.1922 - 1929 - Ehrich & Graetz AGEnde der 20er Jahre stellt Graetz Einzelteile für Rundfunkempfänger und Lautsprecher her.Danach Ehrich & Graetz AG, Graetz Radio GmbH. (1923) - 1925 - Watt Elektrizitäts-AG; DresdenWatt Elektrizitäts-AG Fabrik für Apparate und Einzelteile der drahtlosen Telegraphie und Telephonie; Dresden-N 6, Königstrasse 15.
Anfang 1925 in Konkurs und aus der Konkursmasse entsteht die Elektro-Watt-GmbH. 1925 - 1933 - Elektro-Watt GmbH, Fabrik hochwertiger Rundfunkapparate; DresdenAb 1925 beginnt Graetz, Radios der Elektro-Watt GmbH (Wattophon), Dresden, zu vertreiben. Graetz & Söhne übernehmen die Bauerlaubnis von Elektro-Watt.1928 erwirbt die Ehrich & Graetz AG die Elektrowatt GmbH. Ab 1928 Alleinvertriebsvertrag mit Ehrich & Graetz. Die Firma fertigt 1928 erste Graetz-Radios.
1933 Auflösung der Elektrowatt GmbH, Eingliederung in die Graetz-Radio GmbH. 1929 - 1945 - Ehrich & Graetz AG; Graetz Radio GmbHIm Herbst 1933 firmieren Ehrich & Graetz neu als Ehrich & Graetz AG; Graetz Radio GmbH bzw. erfolgt eine Umwandlung der Elektrowatt GmbH in Graetz-Radio GmbH.Bald darauf zieht die Firma in das Berliner Graetz-Gelände und ersetzt den Namen "Wattophon" durch "Elektrowatt". Ehrich & Graetz übernehmen die Gesellschafteranteile und Fritz Graetz, einer der vier Söhne von Max, die Geschäftsführung der Elektro-Watt GmbH. Nur vereinzelt kommen Geräte unter dem Namen Graetz in Kataloge, z.B. Prohaska 1929. Nicht nur als Modell, sondern auch als Markenname in Katalogen kommt ab 1933 bis 1938 der Name Graetzor wieder vor.
1938 steht Graetz unter Leitung der dritten Generation als Familienunternehmen in Deutschland/Österreich produktionsmäßig an 7. Stelle. Das Berliner Stammwerk der Graetz AG diente in den Kriegsjahren der Produktion militärischer Geräte und wurde deshalb 1945 als Rüstungsbetrieb eingestuft, unter sowjetische Militärverwaltung gestellt und völlig demontiert. Graetz verlagert im Krieg Produktion nach Lunzenau an der Mulde (bei Chemnitz) - noch während der US-Besatzung entsteht dort der L56W.
Die Sowjets lassen für sich bauen und verlegen die vergrößerte Fertigung 1946 ins benachbarte Rochlitz als VEB (Enteignung). 1949 - 1951 - VEB RFT Graetz, Berlin TreptowDer VEB "VEB Graetz Berlin" entstand aus dem enteigneten Stammbetrieb der Graetz AG.1948 begann man mit der Radioproduktion, meist Modelle einfacher Art.
Danach VEB Fernmeldewerk Treptow. 1951 - 1953 - VEB Fernmeldewerk Treptow1951 stellte man die Radioproduktion wieder um und der Betrieb diente nur noch der Herstellung von Signal- und Sicherungstechnik für die Bahn.Ab Juli 1953 heißt der Betrieb VEB Werk für Signal- und Sicherungstechnik Berlin (WSSB). 1947 - 1990 - VEB Stern-Radio Rochlitz/SaVor allem Großsuperproduktion Radiobau (Röhren- und Transistorgeräte) bis 1962/63.
Quelle: www.radiomuseum.org
Weitere interessante Informationen zu dieser Firma finden sich hier: www.del-service.de/graetz_radio.htm
Meine Geräte dieser Firma:
Zurück zur Übersicht • SeitenanfangJürgen Tiedmann, Juergen Tiedmann
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